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George Bellows (1911) - New York
Source: National Gallery of Art | New York

George Bellows (1911) - New York

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"New York", fertiggestellt im Februar 1911, ist ein großes, ambitioniertes Gemälde, in dem George Bellows die Essenz des modernen Lebens in New York City einfängt. Obwohl der Betrachter von der Kreuzung Broadway und 23rd Street nach Norden in Richtung Madison Square blickt, beabsichtigte Bellows nicht, einen bestimmten, identifizierbaren Ort in der Stadt darzustellen. Stattdessen schöpfte er aus mehreren belebten Geschäftsvierteln, um eine imaginäre Komposition zu schaffen – ein unmöglich überfülltes Bild, das das hektische Tempo der Stadt am besten vermitteln sollte.

Indem Bellows all diese verschiedenen Elemente zu einer einzigen Szene zusammenfügte, revolutionierte er die Konventionen der traditionellen amerikanischen Stadtansicht und übertraf die Bemühungen anderer zeitgenössischer urbaner Realisten wie Robert Henri und John Sloan. Ein Kritiker bemerkte, dass "New York" voller "Bewegung, von regem Leben" sei. Lkw's flitzen durch die Menge. Männer und Frauen eilen über die Straßen, Straßenbahnen läuten ihren Weg herein und heraus, ein Polizist hindert Leute daran, überfahren zu werden, man spürt den Ansturm, man hört den Lärm und man wünscht sich, sicher zu Hause zu sein.